Die Technik

Das Prinzip entspricht demjenigen eines automatischen Fördersystems. In den Tunnels verkehren rund um die Uhr selbstfahrende, unbemannte Transportfahrzeuge, die an dafür vorgesehenen Rampen oder Lifts automatisch Ladungen aufnehmen und abgeben können. Die Fahrzeuge fahren auf Rädern und verfügen über einen elektrischen Antrieb mit Induktionsschiene.

Die Güter werden palettiert oder in Behältern von unbemannten, kühlbaren Transportfahrzeugen vollautomatisch befördert. Die Fahrzeuge verkehren in dreispurigen Tunnels mit einer konstanten Geschwindigkeit von rund 30 Stundenkilometern. An der Decke des Tunnels ist eine dreispurige Paket-Hängebahn vorgesehen. Mit ihr können kleinere Güter mit einer Geschwindigkeit von rund 60 Stundenkilometer transportiert werden. Die Hubs entlang der Strecke dienen als Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern, dabei erfolgt eine nahtlose IT-Integration in die Geschäftsprozesse der Logistikfirmen.

Die einzelnen Komponenten der Gesamtlösung Cargo sous terrain sind bewährt und heute schon vielfach im Einsatz. Neu ist die Kombination in einem Gesamtlogistiksystem. Dazu kommen mögliche Nebennutzungen der Tunnels wie zum Beispiel Abwärmegewinnung oder Leitungssysteme.